Turnerschaft Lichtenfels von 1847 e.V.
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Handball-Vorschau 10./11.03.2012 Drucken E-Mail
Donnerstag, 08 März 2012
TSL fährt als Favorit, aber mit Respekt zum Derby
Gastgeber TV Weidhausen ist nicht zu unterschätzen


Mit großer Spannung wird am Sonntag das Lokalderby in der Bezirksoberliga zwischen dem TV Weidhausen und der TS Lichtenfels erwartet. In der Michelauer Mainfeldhalle wird es ab 16.30 Uhr mächtig zur Sache gehen, denn beide Männermannschaften benötigen wichtige Punkte für den Liga-Verbleib. Mit Sicherheit werden die Tribünen gut gefüllt sein, denn Unterstützung von den Rängen ist für jedes Team notwendig.

Die Lichtenfelser haben sich mit den jüngsten doppelten Punktgewinnen gegen HSC Coburg III und TV Münchberg eine sehr gute Ausgangsposition für den Klassenerhalt geschaffen, diesen jedoch noch nicht definitiv geschafft. Mit 14:22 Punkten haben sie in der letzten Woche den achten Tabellenplatz erobert. Zwei Plätze hinter Lichtenfels folgt  der TV Weidhausen mit 9:27 Zählern, steckt somit viel tiefer im Abstiegskampf. Mit dem größeren Druck wird zweifelsohne der TV Weidhausen ins Derby gehen.

Der Lichtenfelser Trainer Uwe Piesker spricht im Vorfeld des brisanten Spiels selbstbewusst: „Wir fahren mit Respekt, aber ohne Angst nach Michelau“. Sicherheit gibt seinem Team der wieder  gewonnene Glaube an sich selbst. Die Abwehr ist sehr gut drauf, die Torhüter Lukas Zapf und Andreas Lutz zeigten zuletzt bravouröse Leistungen. Aber insbesondere hat sich das schnelle Spiel nach vorne extrem verbessert. Die Spielfreude  im Team ist groß, wie länger nicht mehr. Piesker hofft, dass seine „Jungs“ nach dem hohen Sieg gegen den TV Münchberg ihre Zwänge abgelegt haben und  an die sehr gute Leistung anknüpfen.

Die Korbstädter gehen auch hinsichtlich des Vorrundenerfolgs als Favorit in die Partie. Mit 30:24 hatte damals das Spiel in Lichtenfels geendet, nachdem sich beide Teams einen harten Kampf geliefert hatten. Im TSL-Lager lässt man aber nicht ungeachtet, dass die Weidhausener vor 14 Tagen mit dem Unentschieden gegen den Spitzenreiter TV Coburg-Neuses einen Coup in der Bezirksoberliga landeten. Dem folgte allerdings vor Wochenfrist ein Debakel  gegen Fichtelgebirge. Unterschätzen will die TSL das Team von TVW-Trainer Joachim Zapf keineswegs.

Den TSlern ist gut in Erinnerung, dass Prall, Klihm, Recknagel und die Büttner-Brüder mächtig viel Druck auf die Abwehr ausüben. Aber die Lichtenfelser sind prima gerüstet. Die Mannschaft tritt gut besetzt an. Allerdings ist Carsten Hansen aus privaten Gründen nicht mit von der Partie. Philipp Rödel musste die Saison wegen einer Fußfraktur ja schon vorzeitig beenden. Die Fans beider Lager dürfen sich auf jeden Fall auf ein hart umkämpftes Derby einstellen, in der sich beide Mannschaften nichts schenken werden.

Mit dem Heimvorteil gehen am Sonntag noch zwei weitere TSL-Teams in ihre Partien. Die männliche D-Jugend spielt um 10.30 Uhr im Lichtenfelser Sportzentrum gegen den Bezirksklassen-Tabellenführer SG Bad Rodach/Großwalbur, geht also nur als Außenseiter in die Begegnung.

 TSV Weitramsdorf II heißt der Gegner der zweiten Männermannschaft. Um 13.30 Uhr wird die interessante Begegnung angeworfen. Hier haben die Lichtenfelser etwas gutzumachen. Unglücklich mit einem Tor hatten sie in der Vorrunde gegen den TSV II das Nachsehen gehabt. Diesmal sollen die Punkte in Lichtenfels bleiben.      
 
Handball-Vorschau 02.-04.03.2012 Drucken E-Mail
Donnerstag, 01 März 2012
Englische (Heim-) Woche für TSL-Handballer
Heute gastiert SG Rödental, am Sonntag TV Münchberg II im Sportzentrum

Bezirksoberliga-Handball satt kommt auf die vielen Anhänger der Lichtenfelser Handballmänner zu. Am heutigen Freitagabend bereits kommt es um 20 Uhr im Sportzentrum an der Friedenslinde zum Aufsteiger-Duell und Nachholspiel zwischen der TS Lichtenfels und der SG Rödental. Am Sonntag zur gewohnten Heimspielzeit (15.15 Uhr) gastiert dann das Tabellenschlusslicht vom TV Münchberg II in der Korbstadt.

Der einzige Wermutstropfen, der die Freude über den doppelten Spieltag bei Fans und Mannschaft etwas trüben kann ist die Situation, dass am heutigen Freitag von der TSL-Stammmannschaft auf Grund von Prüfungen und Uni-Fahrten gleich drei wichtige Spieler ausfallen: Philipp Eckert, Andreas Kraus und auch noch Jonas Scherer. Aus anderen Motiven können weiter Michael Macheleid und Julian Klinger nicht spielen. Eckert, der sich gerade in glänzender Form befindet, fällt gleich doppelt aus.

Gegen den Tabellensiebten aus Rödental rechnet sich das TSL-Trainerduo Piesker/Fromme nicht allzu viele Chancen aus. Vielmehr soll nach Angaben Pieskers diese Partie als Vorbereitung für das wichtige Duell am Sonntag dienen, in der die TSL-Männer zu 99% den Klassenerhalt perfekt machen können. Trotz der Personalmisere brauchen sich die Lichtenfelser aber gegen die gut besetzten Gäste am Freitag nicht zu verstecken. Jeder Spieler ist gut drauf, und mit Thorsten Nickol und dem jungen Jonas Höfner sind hervorragende Alternativen da. Nicht vergessen darf man auch keinesfalls Carsten Hansen. Der Allrounder kann auf fast jeder Position spielen und befindet sich sowohl angriffs- als auch abwehrtechnisch derzeit in bestechender Form.

Die TSler bekommen es mit einer Rödentaler Mannschaft zu tun, die sich aus einer guten Mischung routinierter und  junger Spieler zusammensetzt. Gegenüber dem Vorjahr, in dem die TSL Rödental zweimal besiegt hatte, hat sich das Team extrem verstärkt. Der Ex-HSCler Ketels, Göpfert, Riedel und „Altmeister“ Dirk Wolf sind namhafte Spieler. Dies machte sich bezahlt für den Bezirksoberliga-Neuling mit aktuell 16:14 Punkten und einem guten Mittelfeldplatz. Mit dem Team aus der vorjährigen Bezirksliga ist die Mannschaft also überhaupt nicht mehr zu vergleichen.

„Wir wollen am Freitag nicht zu viel Kraft verlieren. Denn, sollten wir am Sonntag gegen Münchberg gewinnen, wäre der Klassenerhalt für uns zu 99% gesichert“, äußert Piesker. „Es hilft der Mannschaft ungemein und treibt sie an“, so der TSL-Coach weiter, „wenn uns unsere Fans zahlreich und lautstark unterstützen!“ Auf zwei spannende Spiele können sich jene auf jeden Fall einstellen.

Der TV Münchberg II wird wohl dem Abstieg kaum noch entrinnen können. 2:32 Punkte sprechen eine klare Sprache. „Nicht unterschätzen!“, lautet dennoch die Devise für die Gastgeber. Im Hinspiel war die TS Lichtenfels noch nicht in der Form gewesen, in der sie sich momentan befindet. Mit dem 28:23 hatte sie trotzdem in der Hinrunde zwei Punkte aus Münchberg entführt. Die Gebrüder-Osburg, die sehr beweglich und wurfstark agieren, sind neben Spielertrainer Pöhlmann und Eckstein bei den Gästen besonders zu beachten. Trotz allem können die TSler dieser Partie optimistisch entgegen sehen. Vielleicht fühlen sie sich ja in der Rolle des Favoriten ganz wohl. Und wenn die Korbstädter wieder so „bombenfest“ in der Abwehr stehen wie zuletzt, dann kann ihnen nichts passieren.

Im Nachwuchsbereich der heimischen Turnerschaft ist am Wochenende nur wenig Programm. Einzig die B-Junioren haben eine Aufgabe zu erledigen und treten am Sonntag um 13 Uhr bei der TS Selb an. Diese wird nicht leicht, denn schon in der Vorrunde hatten die Lichtenfelser klar das Nachsehen gegen die Ostoberfranken.    
 
Handball-Vorschau 25./26.02.2012 Drucken E-Mail
Freitag, 24 Februar 2012
Lichtenfelser vor einem „Vier-Punkte“-Spiel
Brisante Auswärtspartie der TSL beim Tabellennachbarn HSC Coburg III

Die Lichtenfelser Handballmänner setzen zu einem weiteren Schritt in Richtung Bezirksoberliga-Klassenerhalt an. Ihr direkter Tabellennachbar HSC Coburg III ist am Sonntag in der Angerhalle Gastgeber ab 13.45 Uhr. Ein Wiederholungssieg gegen den Ranglisten-Achten ist für die TSL eigentlich schon Pflicht. Damit nämlich ließen die Korbstädter die Vestestädter auch hinter sich.

Wenn nur das Wörtchen „wenn“ nicht wär! Denn wenn die Lichtenfelser Turnerschaft ihr wahres Potenzial wie schon so oft in dieser Saison nur phasenweise ausschöpfen kann, wird die Partie mit der jungen Mannschaft des HSC Coburg III eine echte Herausforderung.

Durch seine vielen Fehler stand sich der Aufsteiger aus der Korbstadt nämlich oftmals selbst im Weg und verbaute sich folglich einen weitaus besseren Tabellenplatz als den derzeitigen neunten.  Viele Dinge machen die Mannen von Uwe Piesker ja richtig. Oftmals entscheiden aber feine Nuancen ein Handballspiel, was für die Lichtenfelser und ihre vielen Anhänger zur leidigen Realität wurde.

Nun, die Ausgangslage für die Auswärtspartie in Coburg erscheint gar nicht mal so schlecht. Mit 28:23 hatte sich Lichtenfels in der Vorrunde nach einer überzeugenden Vorstellung zwei Punkte gegen den HSC III gesichert. Piesker hat seine Mannschaft auch diesmal prima vorbereitet. Die Faschingswoche wurde zu intensivem Training genutzt. Hierbei lag das Hauptaugenmerk auf Abwehrarbeit. Ein Testspiel beim TV Ebern am vergangenen Freitag wurde hingegen mit verschiedenen Angriffstaktiken absolviert. Die TSL rechnet auch deshalb mit einem Sieg, da sie bis auf Philipp Rödel und Julian Klinger (beide verletzt) in bester Besetzung ins Spiel gehen kann.  Cornelius John dürfte seinen Kapselabriss mittlerweile auskuriert haben.

Thorsten Nickol aus der zweiten TSL-Männermannschaft wird wegen des verletzten Kreisläufers Rödel bis zum Saisonende für die „Erste“ die Handballschuhe schnüren. Nickol ist mehr als nur ein Ersatzspieler. Er war viele Jahre beim TV Michelau aktiv und bringt jede Menge Bezirksoberliga-Erfahrung mit, was hauptsächlich auch der Defensive positive Aspekte geben kann.

Gegen Tendera, Baucke und Zimmermann, drei schlagkräftige Werfer der Coburger, wartet auf die TSL-Verteidigung viel Arbeit und Stehvermögen. Außerdem agiert der HSC III mit hohem Tempo und wird der Piesker-Truppe viel Laufbereitschaft abverlangen. Man geht davon aus, dass der HSC III wieder mit mehreren A-Jugendspielern aufgerüstet wird. Das junge Team ist deshalb sehr spielstark und auch noch im Heimvorteil. Doch besitzt es noch nicht die Routine. Somit gesehen sind die TSler fast schon die „alten Hasen“ in diesem Duell.

Piesker fordert von seiner Mannschaft in Coburg gut vorbereitete Angriffe mit sicheren Abschlüssen und dass sie sich an das vorgegebene Abwehrkonzept hält. Die TSL hat aus der jüngsten Begegnung mit dem Top-Team der SG Bad Rodach/Großwalbur mit Sicherheit ihre Lehren gezogen, als sie in kämpferischer Manier einen Fünf-Tore-Rückstand aufgeholt hatte. Und diesen Glauben an sich selbst und eine große Portion Kampgeist sollten die TSler auch diesmal „im Gepäck“ haben, damit sie einen Sieg, der auch psychologisch wichtig wäre, realisieren können.

Der Handballnachwuchs spielt ebenfalls am Sonntag, darf allerdings zu Hause ran. Um 10 Uhr beginnt im Lichtenfelser Sportzentrum der Vergleich zwischen den Bezirksoberliga-C-Teams der TS Lichtenfels und des TV Hallstadt. Auf Grund des Vorrundensieges sind die Gäste favorisiert. Danach (11.30 Uhr) empfangen die TSL-D-Junioren die HG Hut/Ahorn.  TSL-Trainer Michael Macheleid muss seine Mannschaft gut einstellen, um auch das Rückspiel siegreich zu gestalten.
 
Handball-Vorschau 11./12.02.2012 Drucken E-Mail
Donnerstag, 09 Februar 2012
Schafft der Außenseiter einen weiteren Schritt?
Handballer der TSL vor schwerem Heimspiel mit SG Bad Rodach/Großwalbur

Sie haben nichts zu verlieren, die Lichtenfelser Handballer, wenn sie am Sonntag auf eigenem Feld auf den starken Bezirksoberliga-Dritten von der SG Bad Rodach/Großwalbur treffen. Von vornherein gelten die Badstädter als haushoher Favorit, der die TS Lichtenfels vor einige unangenehme Aufgaben stellen kann. Umso wichtiger ist, dass die TSL wieder einen großen Fanblock zur Unterstützung hat. Anwurf des Duells im Sportzentrum Lichtenfels ist um 15.15 Uhr.

„Ich setze darauf, dass bei meinen Spielern nach dem vorwöchigen Befreiungsschlag wieder der Kampfgeist erwacht ist“, äußert der Lichtenfelser Coach Uwe Piesker im Vorfeld. Pieskers Team wird versuchen, die Partie so lange wie möglich ausgeglichen zu gestalten. Ob die Leistung der wieder erstarkten TSL zu mehr reichen kann, hängt von ihrer Kampfeslust ab. Optimal vorbereiten konnte der TSL-Trainer seine Mannen auf die SG nämlich nicht, da die meisten mitten in den Studienprüfungen stecken.

Den Gastgebern kann das Bewusstsein, in Bestbesetzung antreten zu können, Auftrieb geben. Der Verlust aus der Vorrunde war mit 23:34 auch deshalb so klar ausgefallen, weil den Lichtenfelsern damals Cornelius John und Jonas Scherer gefehlt hatten. Außerdem hatten die inkonsequente Deckung und die vielen schlampigen Angriffe  der „Turner“ der SG damals das deutliche Siegen erleichtert.

Für die SGler von Trainer Kostja Zelenov wird das Thema Meisterschaft wohl kaum noch ein Thema werden. Da müsste schon noch viel Unvorhergesehenes an der Liga-Spitze passieren. Beste Titel-Aussichten hat weiterhin der TV Coburg-Neuses, der von der Vorwochen-Niederlage des Zweiten HSG Fichtelgebirge gegen Rodach/Großwalbur profitierte und nun vier Punkte Vorsprung hat. In diesem sehr hart geführten Duell hatte die Spielgemeinschaft mit einem Siebenmeter nach Ablauf der Spielzeit den 31:30-Siegtreffer erzielt.

 Zum Rückspiel mit den Korbstädtern sind auch die SGler diesmal stärker besetzt.  Stefan Fladt, der in der Abwehr strategisch die Fäden in Händen hält, war zu jener Zeit noch gesperrt. Auf Grund dessen sind die ohnehin schon routinierten Gäste noch stärker einzuschätzen. Aber die TSler brauchen sich nicht zu verstecken. Sie haben bereits mehrfach bewiesen, dass sie vermeintlich unschlagbaren Gegnern zu einem unangenehmen Gegner wurden. Es bleibt zu wünschen, dass das erwartet hart geführte Spiel von einem kompetenten Schiedsrichtergespann geleitet wird.

Die männliche C-Jugend der TSL eröffnet den Heimspielsonntag um 13.30 Uhr. Ihr Gegner kommt vom TV 1861 Hof. Ein Wiederholungssieg liegt für die Mannschaft von Carsten Hansen im Bereich des Möglichen. Zu einem Duell auf Augenhöhe könnte sich die Partie der zweiten Männermannschaft mit dem TV Ebersdorf entwickeln, die um 17 Uhr angeworfen wird. Obwohl die TSL II in der Hinrunde als Verlierer vom Feld gegangen war, darf man sich diesmal mehr von den Korbstädtern erwarten.
Die B-Junioren der Turnerschaft absolvieren am Samstag schon ihre Pflicht, wenn sie bei der HSG Fichtelgebirge antreten. Ab 18.20 Uhr kommt es zum ersten Aufeinandertreffen der Tabellennachbarn. Der Ausgang bleibt spannend.
 
Handball-Vorschau 04./05.02.2012 Drucken E-Mail
Donnerstag, 02 Februar 2012
Gelingt der TSL der Befreiungsschlag?
TSL-Männer reisen zum Schlusslicht ASV Pegnitz / Scherer wieder dabei

Das angeknackste Selbstbewusstsein der TSL-Handballmänner muss wieder aufgebaut werden. Jetzt ein Sieg, und die Handball-Welt wäre für die Lichtenfelser wieder in Ordnung. Die Aussicht auf einen doppelten Punktgewinn zur rechten Zeit sieht für das Team von Uwe Piesker beim Schlusslicht der Bezirksoberliga, dem ASV Pegnitz, am Sonntag ab 15 Uhr gar nicht so übel aus.

„Wenn’s nicht läuft, kannst du machen, was du willst!“ – Diese Sportlerweisheit ist für die Lichtenfelser in den vergangenen Spielen erbarmungslos zur Realität geworden. Mit der anstehenden Auswärtspartie in der engen Pegnitzer Christian –Sammet-Halle werden die Handballer aus der Korbstadt auf eine echte Bewährungsprobe gestellt. Die Piesker-Truppe muss dem Druck des „Gewinnen-Müssens“ stand halten und darf sich beileibe nicht so verkrampft präsentieren wie vor Wochenfrist.

Piesker wird seine Mannschaft nicht nur taktisch, sondern ebenso mental auf dieses wichtige Duell vorbereitet haben. Moralisch Auftrieb wird ihr auf jeden Fall die Tatsache geben, dass Jonas Scherer nach zwei gesperrten Spielen wieder eingreifen darf. Der Mannschaftskapitän leistet wichtige Basisarbeit und verstärkt die Abwehr immens. Unter günstigen Voraussetzungen könnten die „Turner“ mit einem Sieg in Pegnitz den Klassenerhalt schon vorzeitig in sichere Bahnen lenken. Motivation genug?

Über die schnelle Mitte und mit einer gesunden Aggressivität in der Defensive könnten sie dem ASV noch einmal den Zahn ziehen. Dementsprechend überzeugend mit 31:23 hatte die TSL gegen die Pegnitzer in der Vorrunde triumphiert. Gleichsam deutlich verlor der ASV bislang alle Partien bis auf den Auftaktsieg gegen den TV  Münchberg.

Die Lichtenfelser dürfen ihren Gegner trotzdem nicht unterschätzen. Von ihrer guten Form aus der Vorrunde sind sie schließlich weit entfernt. Der prekäre Tabellenplatz des ASV darf die TSL nicht blenden. Lichtenfels muss in dieser richtungsweisenden Begegnung wieder an sich glauben und um den Erfolg kämpfen. Ganz wichtig ist, dass das Team die taktischen Forderungen von Piesker wieder in die Tat umsetzen kann.

Gen Ostoberfranken fährt ein paar Stunden früher auch die männliche C-Jugend der TS Lichtenfels. TV Münchberg heißt ihr Bezirksoberliga-Gastgeber und Tabellennachbar. Mit Glück können die Hansen-Jungs den Vorrundenerfolg ab 12.15 Uhr wiederholen.

Ebenfalls auswärts und auch am Sonntag spielt die zweite Männermannschaft. Um 18 Uhr ertönt der Anpfiff bei der HG Hut/Ahorn II. Hinsichtlich des deutlichen Verlusts aus der Hinrunde kann sich die TSL-Truppe nur wenig Erfolgsaussichten ausrechnen. Alle weiteren TSL-Handballteams pausieren.
 
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